Tatort Oberfläche: Spurensuche mit dem Technischen Wattestäbchen

Geringste Verunreinigungen auf Oberflächen können Qualitätsmängel verursachen. Regressforderungen, Produktionsausfälle, Rückrufaktionen sowie Imageschäden können die Folge sein. Der analytische Beweis bezüglich der Übeltäter ist oft knifflig. Dank des neuen, bei INNOVENT entwickelten, „Technischen Wattestäbchens“ ist die Probenentnahme in solchen schwierigen Fällen nun problemlos möglich und die Oberflächenkontaminationen können ohne Zerstörung des Bauteils direkt untersucht werden.

Im Gegensatz zum bekannten Wattestäbchen-Test für die DNA-Analyse übernehmen spezielle technische Fasern die Funktion der Watte. Durch die geometrische und…

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Neue Erkenntnisse zur Reparatur von DNA-Schäden / Bedeutsam für Krebsforschung

Ihre Ergebnisse sind bedeutsam für Verfahren der Gentherapie und für das Verständnis der Entartung von Zellen: Ein Forscherteam vom Fachbereich Biologie der TU Darmstadt hat herausgefunden, dass die Prozesse zur Reparatur von DNA-Schäden deutlich komplexer ablaufen als bisher angenommen wurde. Dabei werden die Enden von Brüchen in der Doppelhelix nicht einfach verknüpft, sondern in einem genau choreographierten Vorgang erst so verändert, dass die ursprüngliche Erbinformation wieder hergestellt werden kann. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Molecular Cell veröffentlicht.

Die DNA als Träger unserer Erbinformation ist einer ständigen Schädigung ausgesetzt. Beim schwerwiegendsten aller Schäden, dem DNA-Doppelstrangbruch, werden…

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Antibodies as ‘messengers’ in the nervous system

Antibodies are able to activate human nerve cells within milliseconds and hence modify their function — that is the surprising conclusion of a study carried out at Human Biology at the Technical University of Munich (TUM). This knowledge improves our understanding of illnesses that accompany certain types of cancer, above all severe intestinal malfunctions.

Functional disorders in organs that manifest in conjunction with tumors are called paraneoplastic syndromes. These syndromes are not caused by the primary…

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Older and more diverse forests are more stable in taking up carbon dioxide

Plants take up carbon dioxide (CO₂) from the atmosphere through photosynthesis. Part of it is later released again by respiration. Overall, forests tend to take up more CO₂ than they release. However, their strength to act as such carbon sink fundamentally depends on the forests’ potential to take up CO₂ through photosynthesis. This property, called photosynthetic capacity, is highly variable between years and influenced by climate variability. Writing in Nature Ecology and Evolution, researchers now report that in old forests with high species richness the effect of climate variability on photosynthetic capacity is dampened.

The total uptake of carbon dioxide by ecosystems via photosynthesis is the largest flux in the global carbon cycle. The intensity of this “natural CO₂ pump”…

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Alte und artenreiche Wälder nehmen bei Klimaschwankungen stabiler Kohlendioxid auf

Wälder nehmen kontinuierlich Kohlendioxid (CO₂) auf, das wichtigste Treibhausgas der Atmosphäre. Bedingt durch Klimaschwankungen variiert diese Aufnahme allerdings von Jahr zu Jahr. Denn während manche Wälder recht konstant CO₂ umsetzen, reagieren andere eher wechselhaft und instabil gegenüber Klimaänderungen. Ein Forscherteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena fand nun zwei wesentliche Faktoren, die hierbei eine Rolle spielen: Je älter die Waldbestände und je größer deren Artenvielfalt, desto konstanter und stabiler ist ihre Fähigkeit, CO₂ aufzunehmen. Die Ergebnisse beruhen auf Datensätzen von 50 weltweit verteilten Wäldern unterschiedlicher Klimazonen.

Kohlendioxid wirkt in der Atmosphäre als Treibhausgas und trägt zur Erwärmung der Erdoberfläche bei. Pflanzen nehmen atmosphärisches Kohlendioxid durch…

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Vielfalt natürlicher Fettsäuren folgt dem „Goldenen Schnitt“

Bioinformatiker der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben herausgefunden, dass sich die Zahl theoretisch möglicher Fettsäuren mit gleicher Kettenlänge, aber unterschiedlicher Struktur anhand der berühmten Fibonacci-Zahlenfolge ermitteln lässt. Wie sie in den „Scientific Reports“ berichten, nimmt die Zahl möglicher Fettsäure-Strukturen mit steigender Kettenlänge jeweils ungefähr um den Faktor 1,618 zu und folgt damit dem sogenannten „Goldenen Schnitt“. Die Zahl möglicher Fettsäuren berechnen zu können, ist für deren chemische Analytik („Lipidomics“) von großer Bedeutung. Auch in der synthetischen Biologie und für andere Anwendungen lässt sich diese Erkenntnis nutzen.

Mild im Geschmack und ernährungsphysiologisch wertvoll: Das hellgelbe, aus Sonnenblumenkernen gepresste Pflanzenöl ist vielseitig einsetzbar und überaus…

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LSD alters perception via serotonin receptors

Researchers from UZH have discovered how the perception of meaning changes in the brain under the influence of LSD. The serotonin 2A receptors are responsible for altered perception. This finding will help develop new courses of pharmacotherapy for psychiatric disorders such as depression, addictions or phobias.

Humans perceive everyday things and experiences differently and attach different meaning to pieces of music, for instance. In the case of psychiatric…

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